RECHENSCHAFTSBERICHT 2000
Unterfertigtes Presbyterium legt den Rechenschaftsbericht über
das Jahr 2000 vor. Dieser Bericht umfaßt das gottesdienstliche
Leben, die Tätigkeit der kirchlichen Körperschaften, die
Finanzgebahrung, die kirchlichen Bauarbeiten, die Dienste in der Gemeinde
und das Gemeindeleben. Er wird der Gemeindevertretung zur Kenntnisnahme
vorgelegt.
Das gottesdienstliche Leben
Die Seelenzahl der Kirchengemeinde Neppendorf ist von 145 auf 129
gesunken, das ist ein Verlust von 16 Gemeindegliedern. Die Seelenzahl
von Neppendorf betrug am 31.12.2000 somit 129, das sind 65 männliche
und 64 weibliche Gemeindeglieder. Unkonfirmierte Kinder sind 5, bis
zu 25 Jahren sind 10, bis zu 50 Jahren sind 21 Personen und über
50 Jahre sind 93 Personen, das sind 72%.
Es wurden insgesamt 59 Hauptgottesdienste abgehalten, davon 4 mit
heiligem Abendmahl. Dazu kommen noch 1 Abendgottesdienst, 2 Passionsandachten,
1 Adventsandacht und der Weltgebetstag. Die durchschnittliche Beteiligung
an den gottesdienstlichen Veranstaltungen war zufriedenstellend, eine
höhere Beteiligung an den Hochfesten, in den Sommermonaten und
zu Besuchszeiten, war zu verzeichnen.
Bis August 2000 war Vikarin Marion Müller Neppendorf zugeteilt
gewesen. Am 10. September wurde sie (mit grösster Freude {Anm.
des Providers}) verabschiedet. Am 27. November hat Ciprian Ráu
sein Praktikum als Gemeindehelfer in Neppendorf begonnen. Es hielten
noch Gottesdienste Pfr. i. R. Heinz Galter, Pfr. i. R. Christian Weiss,
Vikar Björn Teichert und Diakonin Petra Stöckmann-Kothen.
Am Sonntag Exaudi wurde der Kriegsopfer mit einer Feier und Kranzniederlegung
beim Gedenkstein gedacht. Am Muttertag wurde der Gottesdienst durch
Lieder bereichert, welche von Vikarin Marion gesungen wurden. Am Sonntag
Kantate hat die ganze Gemeinde Lieder gesungen in Pfarrer Galters
Gitarrenbegleitung.
Der Weltgebetstag wurde in diesem Jahr am 3. März im Neppendörfer
Bibelstundenraum gefeiert. Dazu wurde die Gemeinde Großau eingeladen.
Dem WGT ging eine Vorbereitungsrüstzeit in Michelsberg voraus,
bei der Frau Pfarrer Sunhild Galter teilgenommen hat. In ihrer Hand
lag auch in diesem Jahr die Organisation des WGT in Neppendorf.
Zu einer gemeinsamen Adventsfeier am 14. Dezember wurden unsere
Gemeindeglieder nach Großau eingeladen.
Die Frühkirche am 25. Dezember ist auch in diesem Jahr ausgefallen.
Dennoch wurden die 4 Christleuchter in der Kirche aufgestellt. Während
dem Hauptgottesdienst sind die Kerzen der zwei, beim Altar stehenden
Leuchter von den Presbytern angezündet worden. Sie brannten für
die Zeit in der die ganze Gemeinde Lobt Gott ihr Christen
gesungen hat.
Die kirchlichen Amtshandlungen
Getauft wurden in diesem Jahr drei Kinder ein Mädchen und zwei
Jungen, die nicht zu unserer Kirchengemeinde gehören.
Konfirmiert wurden drei Jungen. Eine Konfirmationshandlung fand am
Palmsonntag statt und die der anderen beiden Jungen, die dadurch zu
unserer Gemeinde übergetreten sind, am 26. August.
Getraut wurde ein Paar, Michael Kothen und Petra Stöckmann-Kothen,
am 8. Oktober. Anschließend an den Festgottesdienst, zu dem
alle anderen Gemeinden eingeladen waren, gab es für alle Kaffee
und Kuchen in einem Festzelt vor der Kirche. Fotos von diesem Fest:
Hier!
Beerdigt wurden 8 Personen, 4 Männer und 4 Frauen. Davon gehörte
1 Mann nicht zu unserer Kirchengemeinde. Eine Urne wurde beigesetzt.
Die Tätigkeit der kirchlichen Körperschaften
Damit das Presbyterium seine Amtsgeschäfte abwickeln konnte,
wurde eine ordentliche Sitzungen abgehalten. Anfallende Probleme wurden
immer wieder auch gemeinsam im Anschluß an den Gottesdienst
besprochen und geklärt.
Die Gemeindevertretung hat eine ordentliche Sitzung abgehalten,
in der, der Haushaltsvoranschlag 2000 und die Kirchenrechnung 1999
genehmigt wurden.
Die Finanzgebahrung.
Die Geldmittel der Gemeinde konnten ordentlich verwaltet werden.
Die Kassa wurde von Frau Renate Köber 478 gewissenhaft geführt.
Über die einzelnen Titel der Einnahmen und Ausgaben gibt die
Kirchenrechnung Aufschluß.
Die Kirchenbeiträge, wie auch die Beerdigungsbeihilfen sind
alle eingehoben worden.
Das Rechnungsjahr konnte mit einem Kassarest von 7.881.928.- Lei
abgeschlossen werden. Es werden weiterhin großzügige Spenden
notwendig sein, um das kirchliche Leben aufrecht zu erhalten. Auch
müssen andere mögliche Geldquellen gefunden und erschlossen
werden.
Rechnungsprüfung und Finanzkontrolle haben in diesem Rechnungsjahr
keine stattgefunden.
Die kirchlichen Bauarbeiten
An kirchlichen Bauarbeiten wurden neben Instandhaltungen auch größere
Arbeiten durchgeführt.
Im März 2000 sind an den Fenstern und Türen der Kirche
Vergitterungen angebracht worden. Die Finanzierung dieser Arbeiten
wurde vom Landeskonsistorium übernommen.
Am ehemaligen Lehrerhof, Bielzstr. 41 sind dringend nötige
Reparaturen an Dach, Dachrinnen, Fassade und Kellertreppe durch die
Baufirma S.C. Eurosib verrichtet worden. Die Kosten beliefen
sich auf rund 20 Millionen Lei.
An der Baumschule ist ein neuer Zaun mit einem dazugehörigen
Eisentor aufgestellt worden. Die Finanzierung erfolgte gemeinsam mit
der Honterus-Druckerei. Die Druckerei hatte sich dazu verpflichtet,
als Gegenleistung für die Erlaubnis der Gemeinde, während
Bauarbeiten die Baumschule als Zufahrt zu benutzen. Der Beitrag der
Kirchengemeinde betrug 12 Millionen Lei.
Eine Gruppe von Bergsteigern erledigte die anfallenden Ausbesserungen
an Kirchturm, Kirchendach und an dem Dach der Sommerküche am
Pfarrhof. Diese Arbeiten kosteten 3,5 Millionen Lei. Auch haben die
Arbeiter ein Kirchturmtransparent mit der Aufschrift Jesu 2000
am Turm angebracht.
Die an der Friedhofskapelle nötigen Dachreparaturen sind in
dem trockenen Sommermonat August durchgeführt worden und haben
3 Millionen Lei gekostet.
Der Hof vor dem Bibelstundenraum ist mit Pflastersteinen ausgelegt
worden. Die Finanzierung erfolgte zusammen mit der EAS.
Die letzte in dem Jahr 2000 geleistete Bauarbeit ist der neu errichtete
Zaun im Blumengärtchen des Pfarrhauses.
Zu zwei Säuberungsaktionen der Kirche und der Grünanlagen
um die Kirche herum wurde die ganze Gemeinde am 5. April und am 15.
November eingeladen. Die Beteiligung war gut. Im Frühjahr wurden
die Bäume auf dem Kirchengelände der Hintergasse zu zurückgeschnitten.
Sonstige Arbeiten wie Heckenschneiden, Mähen am Friedhof und
um die Kirche, Instandhaltungsarbeiten wurden hauptsächlich vom
Kurator und den Kirchenvätern durchgeführt. Wann immer Not
bestand haben die Presbyter und ihre Frauen bei den anfallenden Arbeiten
mitgeholfen. Für die Pflege des Parks und der Blumenbeete, zum
setzen, zum hacken und zum jäten haben sich immer wieder Frauen
aus der Gemeinde gefunden. Es soll hier allen für ihren Einsatz
und ihre Mithilfe gedankt werden.
Die Dienste in der Gemeinde
An dieser Stelle wendet sich die Gemeinde mit besonderem Dank an
Dechant Dietrich Galter, für den Einsatz , den Mut und die Kraft
mit der er auch in diesem Jahr seinen Dienst als Pfarrer zum Wohle
der Gemeinde geleistet hat.
Das Amt des Kirchendieners versieht Kurator Samuel Gromer, der auch
für die Wartung der Turmuhr und das Glockenläuten sorgt.
Sein Dienst wird als Unterstützung aus dem Nächstendienst
und als Stundenlohn abgerechnet. Ihm wird hiermit für seinen
zuverlässigen Dienst gedankt. Für die Ordnung, Sauberkeit
und den Blumenschmuck in der Kirche sorgen die beiden Angestellten
der Gemeinde.
Eine große Hilfe für die Gemeinde ist der Dienst der
Gemeindeschwester Elisabeth Liebhart. Sie besucht die Kranken und
Bettlägrigen und versorgt sie fachgerecht, verteilt Medikamente
und Unterstützungen, kümmert sich um die Wäsche Hilfsbedürftiger.
In Todesfällen von Alleinstehenden erledigt sie alle anfallenden
Arbeiten und Formalitäten. Einmal monatlich nimmt sie an dem
Helfertreffen im Bezirkskonsistorium teil. Auf diesem Weg wird ihr
für ihren treuen und aufopferungsvollen Dienst gedankt. Im Oktober
haben zwei Zivildiener aus Oberösterreich ihren Dienst im Hermannstädter
Bezirk begonnen. Zweimal pro Woche sind sie auch in Neppendorf und
haben zusammen mit der Gemeindeschwester Haus- und Krankenbesuche
gemacht. Auch bei sonstigen Arbeiten am Kirchengelände haben
sie mitgeholfen.
Ebenfalls wird an dieser Stelle auch der Kassiererin Renate Köber
für ihre gewissenhafte Arbeit in unserer Pfarramtskanzlei gedankt.
Sie erledigt die Buchhaltung, nimmt die Kirchen- und Beerdigungsbeiträge
ein, leistet alle Schreibarbeiten, sowie viele andere anfallenden
Arbeiten, stellt Akten aus und ist gleichzeitig die Schriftführerin
der eigenen Sitzungen und derer des Forums.
Eine Bereicherung für unsere Gemeinde war der Dienst der Vikarin
Marion Müller. Sie bereitete Freude durch die phantasievolle
Gestaltung ihrer Arbeit, sowie durch die regelmäßigen Hausbesuche,
die sie an der Seite der Gemeindeschwester machte. Ihr sei dafür
gedankt.
Der Orgeldienst während den Hauptgottesdiensten wird meistens
von den diensttuenden Pfarrern versehen, am Harmonium im Chorraum.
Aber auch die große Orgel erklingt noch manchmal, meistens gespielt
von Pfr. i. R. Heinz Galter. Zu Ostern wurde sie von Irmtraut Galter
gespielt. Ein herzlicher Dank gilt ihnen allen.
Der Friedhof wurden von Familie Reisenauer Hnr.553 besorgt. Herr
Johann Reisenauer war bis zu seinem plötzlichen Tod am 14. März
zuständig für das Grabmachen und das Besorgen der Friedhofsgeräte,
sowie das Absperren des Friedhofstores während der Nacht. Frau
Margarethe Reisenauer betreute die Kapelle bis zu ihrer Auswanderung
am 2. September. Am 19. Oktober übernahm Frau Sara Roppelt Hnr.
724 die Betreuung der Kapelle sowie das Absperren des Friedhofstores
während der Nacht. Kurator Samuel Gromer und Kirchenvater Mathias
Beer haben in diesem Jahr zusammen mit anderen Helfern 2 Mähaktionen
durchgeführt. Alle Arbeiten am Friedhof wurden und werden von
Friedhofsspenden bezahlt. Hiermit sei auch den Spendern, die meisten
sind ehemalige Gemeindeglieder die im Ausland leben, gedankt.
Das Gemeindeleben
An Kasualien fanden hauptsächlich Beerdigungen statt. Zum Grabmachen
werden 3 Männer aus dem Beerdigungsfond bezahlt. Ebenfalls aus
dem Beerdigungsfond wird der Sarg gestellt.
Die Gemeinde hat auch in diesem Jahr wieder Hilfsgüter zur
Unterstützung von Härtefällen und notleidenden Personen
von verschiedenen Spendern erhalten. Besonders die Paketaktion der
oberösterreichischen Landlerhilfe zusammen mit dem Rotary-Club
Vöcklabruck zu Weihnachten und die Paketspende, die wir über
die Österreichische Botschaft in Bukarest erhalten haben, sollen
erwähnt werden. Ebenso die Kirchengemeinde Gütersloh, welche
besonders den Handarbeitskreis unterstützt und auch immer wieder
Medikamente für die Gemeinde besorgt. Der Hilfsverein von Otto
Döhrn/Deutschland hat in diesem Jahr Kleider gespendet. Auch
über das Forum wurden Pakete aufgeteilt. Die Rußlanddeportierten
erhielten Lebensmittelpakete und Geldspenden. Zweimal wurden Kleider
in der Gemeinde aufgeteilt. Unabhängig von der Kirche führte
Herr Johann Gärtz Paketaktionen durch. Auch ermöglichte
die ÖÖ Landlerhilfe wieder den alljährlichen Österreichurlaub
einer Seniorengruppe. Für Weihnachten wurde Honigkeks für
die über 75-jährigen und die Kinder gebacken und der Handarbeitskreis
überreichte eine großzügige Spende zum Einkauf von
Süßigkeiten, Äpfeln und Orangen für die Weihnachtspäckchen.
Die Kärntner Landlerhilfe hat Honig zum aufteilen in der Gemeinde
gespendet.
Für all die empfangene Unterstützung sind die Gemeindeglieder
sehr dankbar.
Der Handarbeitskreis, etwa 15 Frauen, trifft sich in den Wintermonaten
regelmäßig am Dienstag Nachmittag. Es wurde viel gearbeitet,
aber es gab auch Gelegenheit zum Feiern. So gab es am 22. Februar
eine Faschingsunterhaltung, am 8. März, Kaffe und Kuchen und
am 5. Dezember eine Advent- bzw. Nikolausfeier. Der Handarbeitskreis
hat am Oster- und Adventsbasar in Hermannstadt mit einem eigenen Verkaufsstand
teilgenommen. Von einem Teil des Erlöses konnte mit den Familien,
am 6. Mai ein eintägiger Ausflug zu dem Jugendtag nach Hamruden
finanziert werden.
Als Ergänzung zu dem Handarbeitskreis der Frauen, gab es in
diesem Winter Männerabende. Am Mittwoch trafen sich
einige Männer zu thematischen Diskussionsabenden oder Videofilmen,
im Bibelstundenraum. In den Sommermonaten hatten sowohl der Frauen-
als auch der Männerkreis Ferien.
Die Kontakte mit den übrigen Kirchengemeinden werden regelmäßig
gepflegt. Die Gemeindetreffen fanden reihum in den 4 Gemeinden statt:
Großau am 28. Mai, Reußdörfchen am 25. Juni, Hamlesch
am 27. August und Neppendorf am 10. September. Das Gemeindetreffen
in Neppendorf begann mit einem Festgottesdienst in der Kirche. Anschließend
gab es Mittagessen im Saal, zubereitet von den Frauen der Gemeinde.
Nachmittags gab es Kaffe, Kuchen und Tanz. Als besondere Überraschung
gab es Volkstänze im Kirchhof, vorgeführt von einer Tanzgruppe
aus Traun/Österreich.
Am 6. Juni wurde das 400-jährige Jubiläum der Neppendorfer
Schule mit derzeitigen und ehemaligen Schülern und Lehrern und
Honorationen aus dem In- und Ausland(Oberösterreich) begangen.
Dazu waren auch Vertreter der Kirchengemeinde eingeladen, da die Geschichte
der Schule eng verbunden ist mit der Geschichte der Kirchengemeinde,
die sie über 350 Jahre getragen hat. Ebenfalls unter dem Zeichen
des 400-jährigen Schuljubiläums stand das Neppendorfer Treffen
in der Frankenhalle in Schnelldorf bei Crailsheim. Das Treffen der
HOG begann mit einem Gottesdienst gehalten von Pf. i. R. Heinz Galter
nach der gewohnten Neppendorfer Gottesdienstordnung.
Vom 20.- 27. Juni waren 5 Personen aus Neppendorf mit der landlerischen
bzw. sächsischen Tracht, zusammen mit Töpfern aus ganz Rumänien,
beim Internationalen Töpfermarkt in Klagenfurt. Der Töpfermarkt,
verschiedene Vorträge wie Siebenbürger Sachsen und
Landler in Siebenbürgen bzw. in Österreich sowie eine
Siebenbürger Ausstellung fanden im Rahmen der Hermannstädter
Tage 2000- 10 Jahre Partnerschaft Hermannstadt Klagenfurt
statt.
Am 9. September nahmen einige Gemeindeglieder am Birthälmer
Treff teil.
Am 27. September war der Bischof von Österreich, Dr. Sturm,
mit einer Delegation in Neppendorf zu Gast. Sie besichtigten die Kirche,
das Akademiegebäude und anschließend gab es ein gemütliches
Beisammensein mit den Presbyterium im Pfarrhaus.
Vom 20. 25. Oktober war eine Delegation von sieben Personen
auf Einladung der Oberösterreichischen Landlerhilfe in Linz.
Am 23. Oktober fand im Landeskulturzentrum von Linz die Feier 10
Jahre Verein Eine Welt Oberösterreichische Landlerhilfe
statt. Der Verein hat auch mit Unterstützung der Oberösterreichischen
Landesregierung bedeutende Geld - und Sachspenden für die Landler
in Siebenbürgen, Oberwischau und der Ukraine geleistet. Auch
wurden Projekte von anderen Hilfsorganisationen und Privataktionen
von der Landlerhilfe koordiniert.
Am 26. Oktober, dem Nationalfeiertag Österreichs war eine Delegation
aus Neppendorf in Bukarest zu Gast.
Am 24. Dezember fand das Friedhof- und Turmblasen statt. Die Bläser
waren Pf. Dietrich Galter, Pf.i.R. Heinz Galter, Andreas und Christoph
Galter und Johann Karmen 785.
Persönliches Wort
Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns und eine ungewisse Zeit liegt
vor uns. Wir wollen Gott dankbar sein für die Kraft, den Mut
und die Phantasie, mit der wir manch Hindernis überwältigt
und manch Schwierigkeit gemeistert haben. Vieles konnte getan werden,
vieles ist aber auch liegengeblieben. Dafür möchte ich um
Vergebung bitten. Manches könnte auch in der Gemeinde besser
werden. Ich möchte zur Mitarbeit und zur Mitbeteiligung an der
Gestaltung der Gottesdienste und des Gemeindelebens aufrufen. Für
jeden, der bereit ist, mitzuhelfen, finden sich genügend Aufgaben.
Leider muß aber auch festgestellt werden, daß die Gemeindeglieder
älter geworden sind und daß somit auch vieles der gewandelten
Situation angepaßt werden muß.
Wir wollen Gott bitten uns mit seinem Segen auch in diesem Jahr
2001 zu begleiten. Wir lassen uns von der Jahreslosung leiten: In
Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.